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Die Entstehung des Projekts

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Die Entstehung des Projektes

Seit vielen Jahren arbeite ich an dem Wunsch und inneren Impuls, eine sog. intensive Gemeinschaft zu verwirklichen. Die Entdeckung der Gemeinschaftsbildung im Jahr 2004 gab mir das Gefühl, ein wichtiges Instrument für die Realisierung dieses Traumes gefunden zu haben. Es hat dann aber noch mal ca. 6 Jahre gedauert bis das Ganze konkretere Formen angenommen hat. Nach mehreren Versuchen in Hamburg und Wien habe ich Ende 2010 das Schloss Oberbrunn am Chiemsee erworben. Ursprünglich waren wir 4 Erwachsene und 2 Kinder, es hat sich jedoch relativ schnell herausgestellt, dass es keinen ausreichenden gemeinsamen Nenner gab für die hohe zeitliche Verbindlichkeit, welche für mich für das Projekt entscheidend ist. Die anderen drei leben auch im Dorf Oberbrunn und es ist sehr schön, dass sie da sind. Eine alleinige Eigentümerschaft hat ihre Vor- und Nachteile. Sie gibt eine gute Stabilität und man kann trotz der alleinigen Eigentümerschaft durch das Arbeiten mit Konsensentscheidungen viel erreichen. Sobald die Struktur für den Gemeinschaftsprozess ausreichend erforscht ist und sich eine feste Gruppe gebildet hat, wird es aber darum gehen, die Immobilie in eine Stiftung zu überführen.

 

In 2011 begannen die ersten zarten Versuche, zunächst einmal mit Workshops und dann mit der ersten Intensivzeit, der Herbstzeit im Oktober, die drei Wochen gedauert hat. Da war schon deutlich erkennbar, dass die täglichen Treffen mit den verschiedenen Methoden, in erster Linie der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck, etwas Besonderes entstehen lässt. Die 4-wöchige Winterzeit bestätigt die Ergebnisse aus der Herbstzeit. Es entwickelt sich ein sehr schöner Gemeinschaftsgeist und es können wichtige Impulse für die gegenseitige Unterstützung in der Persönlichkeitsentwicklung gegeben werden. Ab März wird voraussichtlich eine erste kontinuierlichere Gruppe entstehen.

 

Schloss Oberbrunn, Januar 2012

 

Götz Brase